Starletraiders Route

The crusade of a fool.

de Röschti-Räpp

Geschätzte Mitleser, Mitläufer, Terroristen und sonstige Rabauken. Der folgende Wortsalat ist vornehmst in Alemannisch verfasst… oder auf deutsch: In Schweizer Mundartform. Falls Sie diese grösste aller Sprachen verachten, bitte ich Sie höflichst zu verschwinden oder sich selbst zu erhängen. Falls Sie zu jenen Unglückskindern gehören die jene Sprache nicht verstehen, empfehle ich Ihnen dringenst unser Land („das“ Schweiz) zu bereisen und unsere Linguistik zu studieren. Danke.

Dear readers, druglords,  small farts, backyard-dealers and other small minded freaks. This following word-cascade is written in an highend language we call „Alemannic“. It’s a bit like german, but way cooler and hell of a damn more epic. If you don’t know, that’s the awesome language of awesome Switzerland. If you don’t like this language, please leave or go jump the knive. If you happen to don’t understand our language, well then feel free to travel to Switzerland and study our linguistics. Seriously, that’s how one can become awesome. Thanks.

Ode an die allerbesteste Daseinsform der Kartoffel.

Röschti isch für eus ds Läbe,
alles andere verfuuled dernäbe.
Mier frässe Röschti zum Zmorge, Zmittag und zum Znacht
u när zeiged mier eusi Ränze i ihrer ganze Pracht.

Trüffel, Kaviar und all de Mischt isch eus einerlei,
mier hettä lieber uf eusi Röschti druff no es Ei.
Späck u Schinke ghört da druf, und e gschmolzne Chäs am beschte,
ja ig säge üch, bi soner rächte Röschti gits eifach ke Reschte.

Was hets denn i soner Röschti alles drinn,
als erschts: Härdöpfel, die si guet füre gring.
Denn bruchts chle Butter, Pfäffer und chle Salz,
u wennd wotsch dezue no e Bächer Hopfe und Malz.

Mit Chäs überbache gits es Röschti-Gratäng,
säb isch uf jede fall besser als es Meräng.
Passt au gar ned zu de röschti dezue ane,
schmöckt ähnlich wie Suurchrut mit Banane.

Pizza, Döner, Börger u Gonfibroot isch o rächt bündig,
aber für üsereins isch es eifach zwenig tüüfgründig.
Es muüesse Gumel sii, i chlini streiffli gschnittä,
I de Pfanne goldbruun brate, da wird ned drüber gschtrittä.

Ja mier liebe sie, Bärner-, Sänne- u Spiegeleiröschti,
au i euser moderne FastFood-Ziit, si isch gäng s Gröschti.
Drum wünsche mier üch en ganz en Guete und en schöne Abe,
mier gönd etz go ässe u wenn ihr o wend denn chömed go frage.

Fazit:
Unser täglich Gummel gib uns heute,
ob ganz frisch oder aus der Teute.
Bitte gib uns unseren Röschti-Teil,
wie auch wir bieten unseren Brüdern feil.

Denn dein ist das Znacht, die Sättigung und Befriedigung
mit oder ohne Bedienung auf alle Zeit und in jeder Beiz.

Amen, en guete und proscht.

Februar 2, 2009 Verfasst von Imso | Mundart, The Lyrics | | Noch keine Kommentare